Zeit für…/RUBRIK Schöner Schein: Die Ballons der Lampionblume sind giftig

Donnerstag, 02. September 2010 - 7:13

Berlin (dpa/tmn) – Die Lampionblume, auch wilde Blasenkirsche genannt, gehört zur Gruppe der Nachtschattengewächse.

Zum Ende des Sommers trägt die auffällige Gartenpflanze leuchtend orangefarbene Lampions. Wer nicht möchte, dass die schönen Fruchtballons verfallen, kann diese vorher abschneiden und trocknen, empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin.

Denn auch getrocknet behalten die Lampions ihre Schönheit: sie lassen sich gut zur Dekoration und für Trockengestecke verwenden.    Die auffälligen Fruchtballons der Lampionblume (botanisch: Physalis alkekengi) beinhalten orangerote Beeren, die erst sichtbar werden, wenn die rote Hülle verwittert. Wer sich diese Pflanze gern in den Garten holen möchte, sollte jedoch bedenken, dass sie giftig ist. Die Lampions sehen der uns bekannten Physalis aus dem Lebensmittelhandel zwar sehr ähnlich, sie sind aber nicht essbar.

   Die Lampionblume gedeiht in normalen, frischen, gern etwas kalkhaltigen Böden an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Die etwa 70 Zentimeter hohe Pflanze treibt viele Ausläufer und beginnt schnell zu wuchern. Der Verband rät deshalb, Wurzelsperren in den Boden einzulassen oder die Blume in Kübel zu pflanzen.

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