Lärmgegner versammeln sich im Frankfurter Flughafen

Samstag, 04. Februar 2012 - 11:59

Frankfurt/Main – Fluglärmgegner aus der gesamten Rhein-Main-Region haben sich am Samstag im Frankfurter Flughafen versammelt.

Zu der bisher größten Protestaktion im Terminal werden rund 10 000 Menschen aus den Gemeinden rund um den Flughafen erwartet. Sie fordern ein absolutes Nachtflugverbot, einige auch die Schließung der im Oktober eröffneten neuen Landebahn.

Seitdem ist der Lärm der anfliegenden Maschinen in der Region anders verteilt. «Fluglärm macht krank» stand auf vielen Plakaten, die in der zentralen Abflughalle hochgehalten wurden.

Viele Teilnehmer reisten mit der S-Bahn an. Am unterirdischen Bahnhof standen Mitarbeiter des Flughafenbetreibers Fraport bereit, um Reisende über mögliche Behinderungen beim Einchecken zu informieren. Im Flughafengebäude äußerte sich Fraport-Chef Stefan Schulte zu den Protesten: «Für die Betroffenheit der Menschen, die unter der neuen Anfluggrundlinie leben, habe ich großes Verständnis. Die Neubelastung durch den Flugbetrieb ist für sie hoch», sagte er laut Mitteilung. «Ich versichere den Menschen in der Region, dass wir gemeinsam und mit Hochdruck an Lösungen arbeiten, die zu einer Entlastung führen werden.»

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